Zur Fotografie bin ich schon als Kind gekommen, als mein Schwager mir zu meinem siebten Geburtstag eine Kamera schenkte, mit  der man nichts falsch machen konnte, da sie keine Einstellmöglichkeiten hatte, aber auch wenig richtig.  Ich knipste locker vor mich hin und habe bald das Interesse verloren, die Ergebnisse waren zu enttäuschend. 

 

1982 lernte ich den Beruf der Drogistin, dazu gehörte es Kameras und Zubehör beratend verkaufen zu können, so wurde in der Schule die Technik einer Rollfilmkamera gelehrt, jedoch nicht damit zu fotografieren.  Viele Drogerien haben sich damals als zweites Standbein ein kleines Studio eingerichtet  wo Passbilder gemacht wurden, welches ich dann fleißig machen musste. Fotografische Kenntnisse waren auch dafür nicht erforderlich, denn ein Mitarbeiter des Vertiebs hat das Studio ausgestattet und alles perfekt eingestellt. So musste ich nur noch dafür sorgen das der Hintergrund farblich stimmt, der Kunde sich wohl fühlt. 

 

Die eigene Rollfilmkamera kaufte ich dann auch in dieser Zeit, eine vollautomatische Fuji, war mit knapp 400,- DM günstig.  Die Familienfotos sind toll geworden, doch meine Erfahrung reichte nicht mehr raus zu holen.

 

Erst mit der Digitalfotografie wurde eine richtige Leidenschaft aus etwas was zwangsläufig zu meinem Beruf gehörte. 

 

Gepaart  mit unzähligen Lebenserfahrungen  vielen Fortbildungen und meiner eigenen Entwicklung in der Fotografie wurde ein Schuh draus. Meine Beobachtungsgabe wurde geschärft, das fotografische Auge geschult , welches nie auslernen kann, denn erst hier beginnt die Fotografie.

 

Meine Lieblingsfotografie, die Makrofotografie!

Die kleinen Lebewesen ganz groß zu zeigen, damit man ihre wahre Schönheit sehen kann, das macht mir am meisten Freude. So manch ein Käfer hat mich da schon sehr erstaunt. Die Schachbrettfalter, siehe Foto, sind zum Schmetterling des Jahres 2019 gewählt worden, und immer wieder eine Augenweide ihnen bei ihren eleganten Flügen zuzusehen. Mir ist es eine Freude sie fotografische festzuhalten, als Momente zum genießen. Ich hoffe sehr das unsere Natur nicht noch weiter geschädigt wird, Arten sterben und die Fotos das einzige sind was bleibt, das wäre eine Katastrophe. Aus diesem Grunde betreibe ich bereits seit einem Jahrzehnt Aufklärungsarbeit vor Ort auch auf Facebook und Instagram tagtäglich. An Insektenzählungen und Vögel ecp. nehme ich teil, die Ergebnisse sende ich an den Naturgucker , die diese an den Nabu weiter geben. Ich bin NABU Mitglied